Kontinuierliche Gabe von Rotigotin verhindert im Tiermodell das Auftreten von Dyskinesien
H Lebsanft, D Scheller, W Schmidt · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Dyskinesien werden nach einer gegenwärtigen Hypothese durch die pulsatile Gabe dopaminerger Therapeutika hervorgerufen. Daher werden zunehmend therapeutische Strategien entwickelt, die ermöglichen, konstante Plasmaspiegel zu erhalten. Rotigotin ist ein neuer, nicht-ergolinischer D3/D2/D1-Dopaminagonist. Die Substanz wurde speziell für eine Pflasterapplikation entwickelt. Ziel dieser Untersuchung war es, den Einfluss einer kontinuierlichen Gabe von Rotigotin auf das Auftreten von Dyskinesien am Tiermodell zu untersuchen. Als Modell für das Auftreten von Dyskinesien wird die Sensitivierung lokomotor…