Gibt es zwei verschiedene Arten endokriner Orbitopathie?
M Gerlach, A Ferbert · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die endokrine Orbitopathie wird als Krankheitsbild mit Exophthalmus und gelegentlich zusätzlicher Augenmuskelbeteiligung angesehen. Wir untersuchten in den letzten 13 Jahren 5 Patienten mit endokriner Orbitopathie und Doppelbildern, die weder klinisch noch in der Bildgebung einen Exophthalmus aufwiesen. 3 der 5 Patienten hatten hoch positive TSH-Rezeptor- Antikörper (TRAK). Alle Patienten hatten eine Verdickung der Augenmuskeln im CT oder MRT. In einer katamnestischen Verlaufsuntersuchung hatte keiner der Patienten einen Exophthalmus entwickelt. Alle Patienten wurden mit Cortison behandelt, bei 3 Patienten wurde…