Auswirkung von Nukleotidmutationen auf die Katalytische Aktivität des Kupfertrans-portproteins ATP7B und deren Bedeutung für die Pathogenese des Morbus Wilson
A Kühne, K Caca, J Mössner, D Huster · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Morbus Wilson ist eine autosomal rezessive Erbkrankheit, die durch Mutationen des Kupfertransportproteins ATP7B hervorgerufen wird und durch Kupferablagerung in Leber und Gehirn gekennzeichnet ist. Bisher sind über 250 Mutationen im ATP7B-Gen bekannt. Die negativen Auswirkungen auf die Funktion des Proteins und den Kupfertransport sind jedoch nur unzureichend verstanden. Es wird vermutet, das Mutationen zu einer Beeinträchtigung der katalytische Aktivität und somit der Funktion von ATP7B führen. Um den Einfluss von Genmutationen auf die katalytische Phosphorylierung, einer Schlüsseleigenschaft von ATP7B, detaill…