Renaissance der lamellären Keratoplastik
GIW Duncker · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die lamelläre Keratoplastik war in der Vergangenheit in Misskredit gekommen, weil trotz guter anatomischer Ergebnisse nur mäßige Visusanstiege erzielt werden konnten. Dies beruht auf der Ausbildung einer optischen Barriere im Wundbereich, immer dann, wenn das Hornhautstroma der Spenderhornhaut auf das Stroma des Empfängers genäht wird. Die mit verschiedenen Techniken mögliche Freipräparation der Descemetschen Membran erlaubt heute die Adaptation des Hornhautstromas des Spenders direkt auf der Descemetschen Basalmembran des Empfängers. Hiermit gelingen bei sauberer Präparationstechnik Ergebnisse, die mit einer pe…