Papille als progressiver Faktor bei Glaukomen
C Mardin · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Dem Papillenzustand kommt in der Frühdiagnose der glaukomatösen Atrophie und der Diagnose der frühen Progression der Glaukome besondere Bedeutung zu, wenn Gesichtsfelddefekte fehlen, schwer reproduzierbar sind und der intraokulare Druck nicht pathologisch erhöht gemessen wird. Der Verlust von neuroretinalem Gewebe (gemessen mit Planimetrie bzw. HRT am Menschen) zwischen 30% bzw. 40% vor Auftreten reproduzierbarer Gesichtsfelddefekte ist ausreichende Evidenz, die Papillenmorphologie zu berücksichtigen. Neben der ophthalmoskopischen Betrachtung der Papille direkt oder indirekt durch den Augenarzt, sind uns in den…