Interaktionen zwischen Tumorantigen-reaktiven T-Zellen des Knochenmarks und Tumorzellen bei Patientinnen mit Mammakarzinom
F. Schütz, P. Beckhove, M. Feuerer, A. Schneeweiss, J. Rom, V. Schirrmacher, C. Sohn · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 11 · S. 1059-1065
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Mammakarzinom ist ein immunogener Tumor, der eine hohe Zahl an Tumor-assoziierten Antigenen exprimiert. Da die Tumorzellen bereits frühzeitig lymphogen und hämatogen metastasieren, kommt es schnell zu einer Konfrontation mit dem zellulären Immunsystem. Die Mammakarzinomzellen können vom zellulären Immunsystem über antigenpräsentierende Zellen erkannt werden. Nur im Knochenmark von Patientinnen im primären und metastasierten Stadium der Erkrankung konnten wir tumorantigen-reaktive CD45RO+ T-Gedächtniszellen (TMC) mittels Interferon-γ-ELISPOT-Analyse nachweisen. Die inaktiven Immunzellen können…