Die Schmerzmimik in der nonverbalen Schmerzkommunikation
Miriam Kunz, Stefan Lautenbacher · MSK – Muskuloskelettale Physiotherapie · 2026 · Heft 01 · S. 39-43
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der mimische Ausdruck von Schmerz spielt eine zentrale Rolle in der nonverbalen Schmerzkommunikation und ist insbesondere bei Patient*innen mit eingeschränkter Sprachfähigkeit diagnostisch von Bedeutung. Typische Merkmale sind zusammengekniffene Augen, zusammengezogene Augenbrauen, eine angehobene Oberlippe sowie ein geöffneter Mund. In der Physiotherapie spielt die bewusste Beobachtung dieser Gesichtsausdrücke eine entscheidende Rolle, um Schmerz insbesondere bei Patient*innen mit eingeschränkter Sprachfähigkeit zu erkennen, Therapieziele anzupassen und eine angemessene Schmerzbehandlung zu unterstützen.