Positive Effekte der Bewegungsbeobachtung bei der Erholung nach Schlaganfall
F Binkofski, D Ertelt, G Seidel, G Buccino · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Schlaganfall gilt seit Jahren als diejenige neurologische Erkrankung mit dem häufigsten Auftreten und findet sich in Deutschland als drittgrößte Todesursache. Aufgrund der großflächigen Beteiligung von Hirnregionen, die für die Planung und Ausführung von Bewegungen zuständig sind, führt ein Schlaganfall sehr oft zu motorisch definierten Beeinträchtigungen, die damit zu den prominentesten Folgen eines Schlaganfalls werden: etwa 85% –90% der Patienten leiden beim akuten Schlaganfall unter starken funktionellen Beeinträchtigungen der Arme und Hände. Die Mehrzahl der Symptome wird in der Zukunft chronisch und es…