Meningeale Beteiligung bei einem Patienten mit hereditärer Amyloidose Typ II (Indiana)
M Bleiss-Ahrens, M Adamaszek, S Langner, M Evert, D Roßberg, C Kessler · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wir berichten über einen 45-jährigen Patienten, der wegen eines chronischen Schmerzsyndroms mit Kopf-, Wirbelsäulen- und Extremitätenschmerzen in unserer Klinik stationär aufgenommen wurde. Anamnestisch waren Carpaltunnel-Operationen beidseits, sowie mehrfache Augenoperationen mit Vitrektomie bei Glaskörpertrübung bekannt. In der Familienanamnese war eine Schwester an einer gesicherten hereditären Amyloidose erkrankt. Der klinisch-neurologische Befund war bis auf beidseits nicht auslösbare Trizepssehnenreflexe unauffällig. Im Liquor fand sich eine hochgradige Schrankenstörung bei normaler Zellzahl. Im spinalen M…