Neurodegeneration bei der Multiplen Sklerose
Jan Dörr, Frauke Zipp · psychoneuro · 2006 · Heft 03 · S. 133-138
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Über mehr als 100 Jahre galt die Multiple Sklerose (MS) als Prototyp einer entzündlich-demyelinisierenden Erkrankung des Zentralnervensystems. Die letzten Jahre zeigten aber, dass neurodegenerative Prozesse, die bereits frühzeitig im Krankheitsverlauf nachweisbar sind, eine ganz entscheidende Rolle in der MS-Pathogenese spielen. Die Zerstörung neuronaler Strukturen scheint hauptverantwortlich für die Entstehung eines permanenten neurologischen Defizits zu sein, wobei die zur Neurodestruktion führenden Ursachen im Detail noch unklar sind. Einerseits scheinen humorale Faktoren wie freie Radikale, A…