Somatoforme Schmerzstörung – eine fMRI-Studie zur zerebralen Aktivierung bei Schmerz- und Stress-Exposition.
J Gawehn, R Nickel, UT Egle, L Corluka, A Hlawatsch, P Stoeter · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Patienten mit somatoformen Schmerzstörungen zeigen eine verminderte Stress-Toleranz, die möglicherweise auf einer erworbenen Hippokampus-Läsion (Hakala et al., Psychiatry Res. 2004, 131:71–78) infolge übermäßiger Stress-Exposition im frühen Lebensalter beruht. In der Studie sollten Abweichungen bei der zerebralen Aktivierung unter Schmerz- und Stress-Exposition dargestellt und mit einer evtl. vorhandenen Hippokampus-Atrophie korreliert werden. Methode: Eine Untersuchungsgruppe von 17 Patienten mit somatoformen Schmerzstörungen wurde mit einer altersentsprechenden Kontrollgruppe verglichen. Angefertigt wur…