Peri- bzw. postnatal festgestellte Hydranencephalie bei 2 Neugeborenen
C Kunze, R Hühn, C Bock, U Lieser, RP Spielmann · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Darstellung der typischen Merkmale einer Hydranencephalie im Ultraschall und MRT bei zwei Neugeborenen. Seitens der Mütter wurden keine pränatalen Untersuchungen wahrgenommen, daher die erst späte Diagnose. Die Hydranencephalie ist eine seltene aber sehr schwere Zerstörung des Großhirnes. Sie tritt nach ursprünglich regelrechter Anlage des Großhirnes im 3.-6. Schwangerschaftsmonat auf, am ehesten bedingt durch einen Verschluss beider Carotiden und daraus folgendem Untergang des Hirnes, welches aus dem vorderen Kreislauf versorgt wird. Mögliche Ursachen sind pränatale Infektionen (z.B. Lues, Zytomegalie, Toxoplas…