Augenmuskelchirurgie bei endokriner Orbitopathie
O Ehrt · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2006 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Diplopie und Kopfzwangshaltung sind häufige Folgen einer endokrinen Orbitopathie. Ursache ist die Bewegungsstörungen der Augen, die Folge der Fibrosierung u.a. Veränderungen der Augenmuskeln ist. Meist sind die Hebung und/oder Abduktion der Augen eingeschränkt. Nach Abklingen der Akutphase der Entzündung ist neben der Prismenversorgung eine operative Korrektur möglich. Da die jeweiligen Anteile, die eine Schwäche des Agonisten und eine reduzierte Dehnbarkeit des Antagonisten haben, nicht genau differenziert werden können, ist eine präoperative Dosierung der Muskelchirurgie nicht gut möglich. Es bietet sich daher…