Operative Therapie des Mammakarzinoms – Anforderungen an den Brustoperateur
HJ Voigt · Zentralblatt für Gynäkologie · 2006 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Begriff „Qualität“ der operativen Therapie des Mammakarzinoms ist durch die Vorgaben der EUSOMA, der DKG und der S3-Leitlinie definiert. Qualitätskriterien sind die Rate brusterhaltender (oder sofort wiederherstellender) OP-Verfahren von über 75%. Demzufolge stellt das ablative Verfahren bei streng zu stellender Indikation mit 10 Lymphknoten gefordert. Über 80% Patientinnenzufriedenheit nach 3 Jahren ist ein weiterer Maßstab. Oberstes Prinzip der BET-Verfahren ist die lokale Rezidivfreiheit, erreichbar durch die Minimalforderung eines mikroskopisch tumorfreien Randsaums von 5mm beim invasivem Karzinom (Notti…