Puerperale Sepsis nach Spätabort in der 21. SSW
S Kundu, H Hertel, M Bredt, K Oehler, P Hillemanns · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die puerperale Sepsis mit disseminierter intravasaler Gerinnung nach einem Spätabort ist eine Rarität mit einer Inzidenz von ca. 0,5% aller Fehlgeburten. Fallbeispiel: Wir präsentieren eine 38 jährige Patientin (Gravida 10/ Para 3), die in der 20+6 SSW mit vorzeitiger Wehentätigkeit, Cervixinsuffizienz und vorzeitigem Blasensprung mit Schüttelfrost und Fieber in der Notaufnahme eingeliefert wurde, nachdem sie bereits zweimal die Klinik gegen ärztlichen Rat auf eigenen Wunsch verlassen hatte. Es kam zur Todgeburt, anschließend wurde eine komplikationslose Nachkürettage durchgeführt. Trotz antibiotisch…