Mutter-Kind-Übertragung von virusneutralisierenden HPV-Antikörpern – ein möglicher Schutz gegen klinische HPV-Erkrankungen des Neugeborenen
K Heim, G Hudelist, A Geier, H Szedenik, ND Christensen, N Concin, A Bergant, K Czerwenka, R Höpfl · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Nachweisrate für humane genitale Papillomaviren (HPV) liegt in der Schwangerschaft bis zu 40% und die Übertragung von der Mutter auf das Neugeborene beträgt bis zu 70%. Eine klinisch evidente neonatale Papillomavirusinfektion (wie Genitalwarzen oder die laryngeale Papillomatose) ist aber ein extrem seltenes Ereignis. Wir untersuchten HPV-Antikörper (Ak) von Müttern und deren Neugeborenen um eventuell diese Diskrepanz über schützende Übertragung zu erklären. IgG-Ak, detektiert in einem ELISA mit intakten Virushüllen (wie VLP, virus-like particles) als Antigen, virusneutralisierende Eigenschafte…