Antikörperreaktivität gegen Myelinproteine vor Erstmanifestation einer Multiplen Sklerose
C. Franke, A. Weishaupt, K.V. Toyka, R. Gold, A. Chan · Aktuelle Neurologie · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund/Fragestellung: Der prädiktive Wert von Antikörpern gegen Myelinproteine (basisches Myelin-Protein, MBP; Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein, MOG) für die Entwicklung einer Multiplen Sklerose (MS) nach Auftreten eines klinisch isolierten Syndroms (CIS) wird kontrovers diskutiert. Ziel der Studie ist die Untersuchung dieser Antikörperreaktivität in Seren von Blutspendern, die in der Folge ein CIS/MS entwickelten. Methodik/Patienten: Über einen DMSG-Aufruf wurden bisher 27 Patienten identifiziert, von denen Rückstellproben von Blutspenden vor Erstmanifestation der MS erhältlich waren. Es stehen aktuell…