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Die paradoxale Grundstruktur des Sadomasochismus

Sönke Ahrens · Zeitschrift für Sexualforschung · 2006 · Heft 04 · S. 279-294

Dokument
967515
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Sexualforschung
Autor:innen
Sönke Ahrens
Ausgabe
Heft 04 / 2006
Jahrgang 19
Seiten
279-294
Erschienen: 2006-01-01 00:00:00
ISSN
0932-8114

Zusammenfassung

Übersicht: Sadomasochismus, der inzwischen als weitgehend entpathologisiert angesehen werden kann, wird in aktuellen soziologischen Theorien oft als Beispiel für Verhandlungsmoral thematisiert. Er erscheint dann als eine sexuelle Praxis, die vollständig auf freien Entscheidungen aller Beteiligten beruht. Gegen eine solche Beschreibung wendet sich der Autor mit Nachdruck. Auf systemtheoretischer Grundlage attestiert er dem Sadomasochismus vielmehr ein paradoxales Verhältnis von Freiwilligkeit und Zwang. Dieses bestehe in der beständigen Herausforderung, unter den Bedingungen der Freiwilligkeit Zwang auszuüben - e…

Schlagworte

Machtverhältnisse Modernisierung Sadomasochismus sexuelle Beziehungen Systemtheorie Zeitschrift für Sexualforschung