Epilepsiechirurgie in der Schweiz - unter besonderer Berücksichtigung der Zürcher selektiven Amygdala-Hippokampektomie-Serie
H. G. Wieser · Aktuelle Neurologie · 2000 · Heft 02 · S. 77-85
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Epilepsiechirurgie wurde in der Schweiz 1949 eingeführt. Epilepsiechirurgie ist eine allgemein akzeptierte Behandlungsoption für bestimmte Patienten, die an einem chirurgisch behandelbaren Epilepsiesyndrom, zum Beispiel dem Syndrom der mesialen Temporallappenepilepsie, leiden. Die große Akzeptanz der Epilepsiechirurgie (um nicht zu sagen der gegenwärtige „Boom”) begründet sich einerseits im verbesserten und nichtinvasiven prächirurgischen Abklärungsinstrumentarium, insbesonders was strukturelles und funktionelles Imaging angeht, aber auch im Fortschritt der Elektrophysiologie und der chirurgische…