Versorgung von hämodynamisch stabilen, mechanisch instabilen Verletzungen einschließlich Sakroiliakalgelenk
Jochen Pressmar, Lothar Kinzl, Michael Robindra Sarkar · OP-Journal · 2003 · Heft 02 · S. 118-126
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Beckenfrakturen sind meist Folge einer massiven Gewalteinwirkung, die häufig über zusätzliche Weichteilschäden und Begleitverletzungen zu kreislaufinstabilen Situationen führen. Dies verhindert nicht selten die wünschenswerte frühe endgültige Stabilisierung der Fraktur, weshalb Fixateur externe oder Beckenzwinge zum Einsatz kommen. Die definitive operative Stabilisierung sollte möglichst innerhalb der ersten zwei Wochen nach dem Unfall, aber nur bei stabilen Kreislaufverhältnissen erfolgen. Bis dahin muss Klarheit über das Verletzungsmuster, insbesondere die Klassifikation und damit Stabilität de…