CareLit Fachartikel

Neue Entwicklungen in der Immunpathogenese neuromuskulärer Übertragungsstörungen

F. Heidenreich · Klinische Neurophysiologie · 2000 · Heft 03 · S. 144-147

Dokument
967650
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Neurophysiologie
Autor:innen
F. Heidenreich
Ausgabe
Heft 03 / 2000
Jahrgang 31
Seiten
144-147
Erschienen: 2000-01-01 00:00:00
ISSN
1434-0275

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Myasthenia gravis wird durch einen gegen den nikotinischen Azetylcholinrezeptor der Endplatte gerichteten Autoimmunprozess hervorgerufen. Dabei führen Antikörper zu einer Beeinträchtigung von Funktion und Struktur des Rezeptors an der postsynaptischen Seite der Endplatte. Die Rolle von B-Zellen und T-Zellen ist dabei hinsichtlich ihrer Feinspezifität gut untersucht. Eine besondere Bedeutung kommt der Thymusdrüse für die Induktion oder Aufrechterhaltung des Autoimmunprozesses zu. Eine komplementäre Störung der neuromuskulären Übertragung auf der präsynaptischen Seite ist das Lambert-Eaton-Synd…

Schlagworte

Myasthenia gravis Acetylcholine receptor antibodies Thymus Lambert Eaton syndrome Klinische Neurophysiologie