Neue Entwicklungen in der Immunpathogenese neuromuskulärer Übertragungsstörungen
F. Heidenreich · Klinische Neurophysiologie · 2000 · Heft 03 · S. 144-147
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Myasthenia gravis wird durch einen gegen den nikotinischen Azetylcholinrezeptor der Endplatte gerichteten Autoimmunprozess hervorgerufen. Dabei führen Antikörper zu einer Beeinträchtigung von Funktion und Struktur des Rezeptors an der postsynaptischen Seite der Endplatte. Die Rolle von B-Zellen und T-Zellen ist dabei hinsichtlich ihrer Feinspezifität gut untersucht. Eine besondere Bedeutung kommt der Thymusdrüse für die Induktion oder Aufrechterhaltung des Autoimmunprozesses zu. Eine komplementäre Störung der neuromuskulären Übertragung auf der präsynaptischen Seite ist das Lambert-Eaton-Synd…