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Die Therapie von Angststörungen um 1900. Hermann Oppenheim (1858–1919) und seine frühen Innovationen

Nina C. Moenikes, Holger Steinberg · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2026 · Heft 03 · S. 87-94

Dokument
967654
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
Nina C. Moenikes, Holger Steinberg
Ausgabe
Heft 03 / 2026
Jahrgang 94
Seiten
87-94
Erschienen: 2026-03-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

ZusammenfassungAls nervenärztlicher Lehrer und Lehrbuchautor erfuhr Oppenheim zunächst große Anerkennung. Mit seiner Monografie zur traumatischen Neurose (1892), die er als Folge organischer bzw. molekularer Veränderungen ansah, geriet er immer mehr in Kritik und Ablehnung vorwiegend seitens deutscher Kollegen. Seine jüdische Herkunft spielte hierbei eine Rolle. Kaum historische Beachtung hingegen findet bislang Oppenheims Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Angst, welches sich zu seiner Zeit noch als ein wenig definiertes pathologisches Störungsbild darstellt. Oppenheim betrachtet in seinen Arbeiten v. a. d…

Schlagworte

Angststörung Hermann Oppenheim Konfrontationstherapie Kognitive Verhaltenstherapie Anxiety disorder Exposure therapy Cognitive behavioral therapy Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie