CareLit Fachartikel

Außerordentliche verhaltensbedingte Kündigung - Nichtbewiesenes Fehlverhalten

Roßbruch, R. · PflegeRecht, Neuwied · 2007 · Heft 2 · S. 76 bis 81

Dokument
96777
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PflegeRecht, Neuwied
Autor:innen
Roßbruch, R.
Ausgabe
Heft 2 / 2007
Jahrgang 11
Seiten
76 bis 81
Erschienen: 2007-02-01 00:00:00
ISSN
1433-7231
DOI

Zusammenfassung

Leitsätze des Bearbeiters: 1. Wenn ein Krankenpfleger einer schwer kranken Patientin, die nachts sehr unruhig ist, (ohne deren Willen) ärztlich nicht verordnete (verschreibungspflichtige) Beruhigungsmittel verabreicht, kommt dies als wichtiger Grund zur außerordentlichen Kündigung (womöglich auch ohne vorherige Abmahnung) in Betracht. 2. Im vorliegenden Fall wurde das der Kündigungsschutzklage stattgebende Urteil bestätigt, weit in der erstinstanzlich durchgeführten Beweisaufnahme nicht bewiesen werden konnte, dass der Arbeitnehmer der Patientin Medikamente gegeben hatte und eine Verdachtskündigung mangels Anhör…

Schlagworte

KUENDIGUNG ARBEITNEHMER PERSONALRAT STRAFTAT URTEIL BETAEUBUNGSMITTELGESETZ KRANKENPFLEGER VERHALTEN ARBEITSVERHÄLTNIS SCHLUCKEN SCHREIBEN PRAXIS PATIENTEN ES GEWALT SPRITZEN