CareLit Fachartikel

Retroperitoneales extraossäres Ewing-Sarkom in der Schwangerschaft

Johanna Reichart, Frank von Dercks, Michaela Eder, Angelika Bertges, Gertrud Kutschka, Tamme W. Goecke, Christian Schindlbeck · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2026 · Heft 03 · S. 252-255

Dokument
967798
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
Johanna Reichart, Frank von Dercks, Michaela Eder, Angelika Bertges, Gertrud Kutschka, Tamme W. Goecke, Christian Schindlbeck
Ausgabe
Heft 03 / 2026
Jahrgang 86
Seiten
252-255
Erschienen: 2026-03-01 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Extraossäre Ewing-Sarkome (EES) zählen zu den extrem seltenen Weichteilsarkomen mit einer jährlichen Inzidenz von 0,4 pro 1000000. Retroperitoneale Manifestationen machen etwa 20–30% der Fälle aus 1 . Das Auftreten in der Schwangerschaft ist bislang nur in Einzelfällen beschrieben 2 .Eine 29-jährige Patientin (IV G/II P) in der 27 + 5 SSW stellte sich mit akutem Harnverhalt und progredienten Unterbauchschmerzen vor. Bildgebend imponierte zunächst eine parakolpe Raumforderung, die als Myom gedeutet wurde. Bei intolerabler Schmerzsymptomatik erfolgte in der 32 + 5 SSW die Sectio caesarea mit daraufhin erforderlich…

Schlagworte

Geburtshilfe und Frauenheilkunde