Identitätswandel durch Krankheit – die Betroffenenperspektive
G Nagel · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Thema: Schwere, existenziell bedrohliche Erkrankungen haben fast immer einen Identitätswandel des betroffenen Menschen zur Folge. Dieser Wandel geht entweder passiv oder aktiv vor sich. Passiv soll heißen, dass die neue, kritische Lebensphase als schicksalhaftes Geschehen praktisch wehrlos erduldet wird. Aktiv meint hingegen, dass eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Ziel erfolgt, Unausweichliches in das Leben zu integrieren, um den Umständen gemäß ein möglichst normales Leben zu führen. Patientenkompetenz: Von schwer erkrankten Menschen selbst stammt die folgende Definition von Patientenkompetenz: Meine Fäh…