Die genomische Intabilität bestrahlter Brust-Epithelzellen ist centrosomen-vermittelt – Implikationen für das strahlenbedingt erhöhte Mamma-Karzinomrisiko
MC Fleisch, CA Maxwell, SV Costes, MH Barcellos-Hoff · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der mit zeitlicher Latenz auftretende kanzerogene Effekt ionisierender Bestrahlung beim Brustkrebs lässt sich durch reine Mutationsereignisse nicht ausreichend erklären. Vielfach können jedoch bei exponierten Patientinnen genomisch instabile Brustepithelzellen (HMEC) gefunden werden. In-vitro kann eine strahlungs-bedingte genomische Instabilität, bei der die Tochtergeneration bestrahlter Zellen ein hohes Maß an nicht klonalem genomischen Schaden aufweisen, in einer Häufigkeit gefunden werden, die nicht der spontanen Mutationsfequenz entspricht. Wir haben den Mechanismus dieses ungerichteten Effekts ionisierender…