Epigenetische Veränderungen als molekulare Marker für HPV-induzierte Läsionen
A Hansel, D Steinbach, C Backsch, IB Runnebaum, M Dürst · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Sensitivität eines einmaligen Pap-Tests zum Nachweis von CIN2/3 (CIN2+) liegt im internationalen Durchschnitt bei etwa 50%. Durch den HPV-DNA-Test kann die Sensitivität auf nahezu 100% gesteigert werden, allerdings bei unzureichender Spezifität. Dies liegt daran, dass vor allem Frauen unter 30 Jahren eine hohe HPV-Prävalenz haben, aber klinisch unauffällig sind. Ziel ist es, die Spezifität der Krebsvorsorge weiter zu verbessern. Methode: Die Zervixkarzinogenese geht mit Veränderungen des Genexpressionsprofils einher. In Vorarbeiten haben wir zelluläre Gene identifiziert, die im Verlauf der Tum…