NOD-2 Genpolymorphismen spielen keine Rolle für das Magenkarzinomrisiko in Deutschland
T Wex, MPA Ebert, S Kropf, J Dierckes, K Schüttler, C Röcken, M Höcker, P Malfertheiner · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: NOD-2 ist ein intrazellulärer Rezeptor für Muramylpeptide, Abbauprodukte der bakteriellen Zellwand, und ist funktionell an der Regulation des NFkB-Signalweges beteiligt. Verschiedene Polymorphismen der NOD-2 Gens sind mit einer erhöhten Suszeptibilität für den Morbus Crohn, einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung, assoziiert. Die Helicobacter pylori-induzierte Gastritis repräsentiert einen wesentlichen Risikofaktor für die Entstehung des Magenkarzinoms. In der Studie untersuchten wir eine mögliche Assoziation zwischen der Prävalenz verschiedener NOD-2 Genotypen und dem Auftreten des Magenkarzin…