Herzhypertrophie und Herzinsuffizienz – experimentelle Befunde zur Arrhythmogenese
P Milberg, C Pott, L Eckardt, G Breithardt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2008 · Heft S 08 · S. S285-S289
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Für viele Todesfälle bei chronischer Herzinsuffizienz sind ventrikuläre Tachyarrhythmien verantwortlich. Dies gilt vor allem für die frühen Stadien der Herzinsuffizienz, in denen weit mehr als 50 % der Todesfälle plötzlich erfolgen, hauptsächlich aufgrund ventrikulärer Tachyarrhythmien. Während bei einem Herzinfarkt Rhythmusstörungen, die auf dem Wiedereintritt von Erregungen („Reentry”) beruhen, die wesentliche Rolle spielen, sind die arrhythmogenen Mechanismen bei Herzinsuffizienz vielfältiger. Besondere Bedeutung kommen einer getriggerten Aktivität und anderen Automatiemechanismen zu. Die Ents…