Die Rolle epigenetischer Veränderungen in kolorektalen Karzinomen und ihren Vorläuferläsionen
I Tischoff, A Tannapfel · TumorDiagnostik & Therapie · 2009 · Heft 01 · S. 40-44
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das kolorektale Karzinom stellt den dritthäufigsten malignen Tumor weltweit dar mit einer Inzidenz von 570 000 pro Jahr. Anhand der molekularen Veränderungen können (sporadische) kolorektale Karzinome in zwei unterschiedliche Phänotypen unterteilt werden. Der genetische Phänotyp, der ca. 50 – 70 % aller sporadischen kolorektalen Karzinome ausmacht, ist charakterisiert durch eine chromosomale Instabiliät (CIN) mit der klassischen Adenom-Karzinom-Sequenz, hervorgerufen durch Alterationen im APC-βCatenin-Weg mit p53-Mutationen, SMAD-Genveränderungen und LOH (loss of heterozygosity) auf 5q, 17 p 18q.…