Glaskörperersatz als Möglichkeit zur protrahierten Freisetzung von Medikamenten im Glaskörper
P. Szurman, C. Frank, R. T. Kaczmarek, M. S. Spitzer · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2009 · Heft 09 · S. 718-724
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Trotz wesentlicher technischer Verbesserungen in der vitreoretinalen Chirurgie ist insbesondere die proliferative Vitreoretinopathie ein ungelöstes Problem. Inzwischen ist klar geworden, dass ein chirurgischer Ansatz allein nicht ausreichend ist. Vielmehr wäre die Kombination von chirurgischen Standardverfahren wie der Pars-plana-Vitrektomie mit einem Glaskörperersatz und einer gleichzeitigen adjuvanten pharmakologischen Behandlung zur Unterdrückung der Wundheilung wünschenswert. Aufgrund der geringen therapeutischen Breite und der kurzen biologischen Halbwertzeit im Glaskörperraum ist die Verwen…