Komplikationsreicher Verlauf nach Schultergelenksinjektionen
Hans–Jörg Oestern · OP-Journal · 2008 · Heft 03 · S. 200-201
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aufgrund der pathophysiologischen Veränderungen beim Gelenkinfekt kommt der schnellen Diagnostik eine entscheidende Bedeutung zu. Anamnese, klinischer Befund, C–reaktives Protein und Leukozyten sowie Sonografie und Gelenkpunktion erhärten die Diagnose. Eine Gramfärbung vom Punktat erlaubt den Nachweis von Erregern. Initial wird mit der Gabe eines staphylokokkenwirksamen Antibiotikums begonnen, bis die Resistenzbestimmung vorliegt. Die arthroskopisch assistierte Spülung ist das Standardverfahren beim Gelenkinfekt. In Einzelfällen, wie in diesem Fall, kann aufgrund der flächenhaften Ausdehnung des…