Jodversorgung in der Schwangerschaft. Einfluss der ärztlichen Empfehlung und soziodemografischer Merkmale. Ergebnisse einer mulitzentrischen Studie mit 1.128 Wöchnerinnen
S Röhl, B Schücking · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Der Jodbedarf steigt ab SSW 10/12 auf 230µg Jod/Tag. Vor dem Hintergrund des Einflusses einer bedarfsgerechten Jodversorgung auf die fetale Entwicklung sowie der mütterlichen und kindlichen Schilddrüsengesundheit wird Schwangeren und Stillenden die Substitution von 100–200µg Jodid pro Tag empfohlen, da die rein alimentäre Versorgung aufgrund des geringen Spektrums jodidhaltiger Lebensmittel äußerst schwierig ist. Deshalb sollte untersucht werden, in welchem Umfang Schwangere Jodid substituieren und welche Determinanten dafür maßgeblich sind. Methode: In der BMBF-geförderten Studie wurden 1128 Wöch…