CareLit Fachartikel

Infektanfälligkeit im psychosozialen Kontext

Stephan Heinrich Nolte · Erfahrungsheilkunde · 2009 · Heft 01 · S. 5-12

Dokument
968638
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Erfahrungsheilkunde
Autor:innen
Stephan Heinrich Nolte
Ausgabe
Heft 01 / 2009
Jahrgang 58
Seiten
5-12
Erschienen: 2009-01-01 00:00:00
ISSN
0014-0082

Zusammenfassung

Zusammenfassung Der Begriff „Infektanfälligkeit” ist schlecht definiert. Ob eine normale oder erhöhte Infektanfälligkeit vorliegt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Charakteristische Phasen erhöhter Infektanfälligkeit sind alterstypisch und sozialisationsbedingt. Häufig erhält die Diagnose Infektanfälligkeit den Rang einer „Kunstkrankheit” oder eines Münchhausen-Syndroms. Bei Überbewertung der Symptome werden invasive oder aggressive Therapien folgen. Diese Situationen erfordern eine behutsame Klärung im Sinne eines biopsychosozialen Ansatzes, der generationenübergreifend sein sollte. Gesprächsangebote au…

Schlagworte

Infektanfälligkeit psychosozialer Behandlungsansatz Psychosomatik Susceptibility to infection psychosocial treatment approach psychosomatic medicine Erfahrungsheilkunde