Chirurgische Fremdkörperentfernung als Ultima ratio oder die Nadel im Heuhaufen
N Spychalski, PG Weber, HP Hümmer, B Reingruber · Klinische Pädiatrie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im Kindesalter ist die Ingestion von Fremdkörpern häufig. Um schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden, sollten spitze und schleimhautschädigende Gegenstände zeitgerecht sicher entfernt werden. Die Methoden der Wahl sind je nach Lage des Fremdkörpers die Kontrolle der spontanen Ausscheidung bzw. die Entfernung mittels endoskopischer Verfahren. In seltenen Fällen ist eine chirurgische Intervention notwendig. Dann ist ein minimalinvasives Vorgehen anzustreben. Fallbericht: Wir berichten von einem 15-jährigen Jungen, der akzidentiell eine Stecknadel verschluckt hatte. Bei der initial durchgeführten Ösophagogastrod…