Funktionelle Bildgebung infratentorieller vestibulärer Strukturen
P Schlindwein · Klinische Neurophysiologie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die funktionelle Bildgebung hat sich in der Anfangsphase ihrer wissenschaftlichen Anwendung unabhängig vom untersuchten System (motorisch, nozizeptiv, akustisch oder visuell) meist auf kortikale und subkortikale Regionen beschränkt. Diese anatomische Einschränkung auf supratentorielle Areale war methodisch in der örtlichen und zeitlichen Auflösung, vor allem aber im Signal/Rausch-Verhältnis (SNR) der gängigen Bildgebungsmodalitäten (PET oder fMRT bei max. 1.5 T), begründet. Diese Grenzen galten, abgesehen von einzelnen Arbeiten zu Downbeatnystagmus-Patienten [1–3], auch für das vestibuläre System. Für Hirnstamm…