Bedeutung evozierter Potentiale als Prädiktoren für die therapeutische Ansprache auf Schlafentzug bei depressiver Störung
C Norra, M Streuer, H Buchner, G Juckel · Klinische Neurophysiologie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die antidepressive Wirkung von Schlafentzug (SE) ist klinisch eindrucksvoll belegt und evident, hingegen der potentielle Wirkmechanismus nicht geklärt (z.B. gestörte circadiane Rhythmik, aminerg-cholinerge Dysbalance im NREM und REM-Schlaf, erhöhte Freisetzungen von Dopamin und Serotonin). Dementsprechend geht die Suche nach neurobiologischen Prädiktoren für die antidepressive Wirkung von SE weiter. Diskutiert wurde gelegentlich auch die Bedeutung ereigniskorrelierter Potentiale, so der N1, P2 und P300, jedoch mit sehr heterogenen Ergebnissen in gesunden und depressiven Kollektiven im Verlauf nach SE…