Extremitätenerhalt durch autologe Knochenmarkstransplantation (KMT) bei 34 Patienten mit angio-(neuro-)pathischem diabetischem Fußsyndrom (DFS) bei kritischer, nicht revaskularisi…
C Luedemann, R Ratei, JA Schmidt-Lucke, B Amann · Diabetologie und Stoffwechsel · 2009 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Ungefähr 50% aller diabeteserkrankten Patienten mit kritischer Extremitätenischämie und konsekutivem angio(-neuro)pathischem diabetischem Fußsyndrom können weder chirurgisch noch radiologisch-interventionell revaskularisiert werden. In diesem Patientenkollektiv liegt eine sehr hohe Amputationsrate (>50%) einhergehend mit einer Sterblichkeit nach Amputation von ca. 25% vor. Da autologe mononukleäre Zellen aus dem Knochenmark (BMNC) potente Quellen von angiogenetischen Cyto- und Chemokinen sind, behandelten wir 34 konsekutive Patienten mit DFS und CLI durch eine autologe Knochenmarkstransplantation zur…