Das Kallmann-Syndrom – eine Form des hypogonadotropen Hypogonadismus
J Hefner, H Csef, J Seufert · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2009 · Heft 22 · S. 1157-1160
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE: Zwei männliche Patienten im Alter von 44 bzw. 47 Jahren stellten sich zur Behandlung bei sehr unterschiedlich ausgeprägtem Kallmann-Syndrom vor. Der erste Patient litt v. a. an somatischen Folgeerkrankungen des Hypogonadismus. Der zweite Patient berichtete von einer depressiven Verstimmung nach Partnerverlust. UNTERSUCHUNGEN: Bei Patient 1 fiel eine ausgeprägte somatische Symptomatik mit Eunuchoidismus und mangelhaft ausgebildeten bzw. fehlenden Geschlechtsmermalen auf. Laborchemische Tests ergaben: Testosteron = 0,958 ng/ml (Norm 1,8 – 7,58 ng/ml), LH < 0,7 IU/l (Norm 0,8 – 7,6 IU/l).…