Perfluorocarbone beeinflussen die Membranpermeabilität von Alveolären Typ II Zellen in Abhängigkeit ihrer Viskosität und Dichte
A Wemhöner, N Hobi, M Rüdiger, T Haller · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Beim Atemnotsyndrom kommt es durch den Verlust von Surfactantfunktionen zum Alveolarkollaps. Perfluorocarbone (PFC) stellen eine therapeutische Möglichkeit dar atelektatische Lungenbereiche zu eröffnen. In vivo und in vitro Untersuchungen zeigten kontroverse Ergebnisse zur Wirkung von PFC auf das Surfactantsystem. Hypothese: PFC beeinflussen in Abhängigkeit ihrer biophysikalischen Eigenschaften die Zellmembran, sodass sich die Membranpermeabilität verändert. Methoden: AT-II-Zellen wurden aus Rattenlungen isoliert, kultiviert und mit 10 vol% PFC (PP2, PP9, Perfluorodecalin) für 6h inkubiert. Änderung…