Ebstein-Anomalie mit Mirror Syndrom–Fallbericht
T Braun, M Brauer, C Czernik, JW Dudenhausen, W Henrich, N Sarioglu · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
1892 beschrieb J.W. Ballantyne erstmals im Zusammenhang mit Rhesus-Alloimmunisierung und schwerem Hydrops fetalis das Mirror Syndrom. Bei der Mutter „spiegeln“ sich Symptome des erkrankten Feten wieder. Seitdem wurden auch nicht immunologischer Ursachen für das Mirror Syndrom mit Hydrops fetalis beschrieben. Bei diesem Fall handelt es sich um eine Ebstein-Anomalie mit schwerem Hydrops fetalis und Mirror Syndrom. Die fetale Echokardiografie in der 26. Schwangerschaftswoche zeigte die typische Verlagerung des Trikuspidalklappenansatzes in den rechten Ventrikel. Sonographisch fand sich zusätzlich ein schwerer Hydro…