Praktische Erfahrungen in der Bestimmung von Mutationen des K-RAS-Gens in kolorektalen Karzinomen als prädiktiver und therapie-entscheidender Faktor
W Hulla, A Mayer, G Stefanzl, T Kalchbrenner, R Kollerits, H Kirschner, M Klimpfinger · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2009 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das kolorektale Karzinom ist eine der wichtigsten Todesursachen durch Krebs. Therapeutische Ansätze, die auf eine Blockierung des EGFR abzielen, konnten bei einem Teil der Patienten den Krankheitsverlauf verbessern. Im EGFR-Signalweg spielt KRAS eine wichtige Rolle für die Regulation des Zellwachstums und der Onkogenese des kolorektalen Karzinoms. Bei mutiertem K-ras-Gen ist das KRAS-Protein immer aktiv, unabhängig davon, ob EGFR aktiviert oder therapeutisch blockiert wird. In Patienten mit mutiertem K-ras-Gen ist daher eine anti-EGFR Therapie wirkungslos. Mutationen des K-ras-Gens werden in rund 40% der kolorek…