Reversible posteriore Enzephalopathie aufgrund einer ausgeprägten Eklampsie mit hypertensiven Entgleisung
SM Jud, JH Lermann, TW Goecke, MW Beckmann · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fall: Eine 29-jährige IG/0P wurde mit akutem kompletten Visusverlust und maligner Hypertonie (190/110mmHg) in der 38. SSW eingeliefert. Es bestanden des Weiteren eine massive Proteinurie, Kopfschmerzen, Hyperreflexie und Entgleisungen der Harnsäure und LDH. Laut Mutterpass lag seit 10 Wochen eine isolierte Hypertonie, seit 2 Wochen in kombination mit einer Proteinurie vor. Ambulant war eine Therapie mit Methyldopa in niedriger Dosierung bereits begonnen worden. Von ophtalmologischer Seite war keine Ursache des Visusverlust erkennbar. Unter intensivierter antihypertensiver Therapie und Magnesium stabilisierte sic…