Nukleosidische-Reverse-Transkriptase-Inhibitor-assoziierte mitochondriale Toxizität in exponierten HIV-infizierten Schwangeren
B Kost, M Sovric, R Kästner, I Mylonas, K Friese, A Gingelmaier · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Um das Risiko einer materno-fetalen HIV-Transmission zu senken werden in der Schwangerschaft Nukleosidische-Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTIs) eingesetzt. Eine Nebenwirkung dieser antiretroviralen Substanzen stellt eine Schädigung der menschlichen Mitochondrien dar. Diese mitochondriale Toxizität konnte bereits in exponiertem Plazentagewebe nachgewiesen werden. Um den toxischen Effekt auf maternale, sowie exponierte fetale Mitochondrien in Blut aufzuzeigen sollte quantitativ die Menge an mitochondrialer DNA (mtDNA) bestimmt werden. Methodik: 14 HIV-infizierte Frauen, die während ihrer Schwa…