Die tiefe Hirnstimulation zur Behandlung neurologischer Bewegungsstörungen
J. Volkmann · Klinische Neurophysiologie · 2009 · Heft 02 · S. 119-125
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die tiefe Hirnstimulation ist ein operatives Verfahren zur „Ausschaltung” umschriebener, dysfunktionaler Hirnaktivität. In das Zielgebiet wird eine Elektrode implantiert und mit einem Impulsgeber verbunden, der dauerhaft hochfrequente Stromimpulse generiert. Die Hochfrequenzstimulation erzeugt einen läsionsähnlichen Effekt in einem Bereich von wenigen Millimetern um die Elektrode herum. Krankheitssymptome, die durch die pathologisch veränderte Nervenzellaktivität im Zielgebiet unterhalten werden, können so effektiv kontrolliert werden. Aufgrund dieses universellen Wirkmechanismus ist das Anwendun…