Hydroxyethylstärke-induzierter Pruritus: Eine unterschätzte und hartnäckige medikamentöse Nebenwirkung auch bei HNO-ärztlichen Erkrankungen
E. Weisshaar, H. Iro, J. Zenk · Pädiatrische Praxis · 2009 · Heft 09 · S. 604-611
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Chronischer Pruritus kann medikamentös verursacht sein, so auch nach Gabe des Volumenersatzmittels Hydroxyethylstärke (HES). Die Diagnose eines HES-induzierten Pruritus wird anhand der typischen Anamnese, der klinischen Charakteristika, der bestätigten Applikation von HES und dessen elektronenmikroskopischen Nachweises im Hautbiopsat gestellt. Der Pruritus tritt meist am ganzen Körper auf und beeinträchtigt den betroffenen Patienten in seiner Lebensqualität erheblich. Er persistiert in hoher und konstanter Intensität täglich. Nach einem Zeitraum von mehreren bis durchschnittlich 15 Monaten kommt…