89-jährige Patientin mit hämorrhagischer Diathese
T Seiler, P Goehring, K Spiekermann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2009 · Heft 39 · S. 1933-1934
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Was sehen Sie? Bei der 89-jährigen, sonst stets gesunden Patientin war es plötzlich ohne adäquates Trauma zu dem in Abb. 1 gezeigten Befund gekommen. B-Symptomatik oder wesentliche Blutbildveränderungen bestanden nicht. Eine verstärkte Blutungsneigung ist aus der Vorgeschichte nicht bekannt. Der Quick-Wert betrug 110%, die aktivierte partielle Thromboplastinzeit (aPTT) 73 s und die Fibrinogenkonzentration 218mg/dl. EIN PLASMATAUSCHVERSUCH ERBRACHTE EINEN WEITEREN AUFFäLLIGEN BEFUND. ERLAUBT DIE BEFUNDKONSTELLATION EINE DIAGNOSE? WENN JA, WELCHE? SIND DIFFERENZIALDIAGNOSEN MöGLICH? WENN JA, WELCHE? Auflösung