Veränderungen der weißen Substanz bei HIV Patienten – eine DTI-Studie
B Stubbe-Dräger, M Deppe, S Mohammadi, H Kugel, N Gregor, S Evers, EB Ringelstein, G Arendt, S Knecht, IW Husstedt · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI) hat eine höhere Sensitivität zum Nachweis von Läsionen der weißen Gehirnsubstanz als die konventionelle MRT. Wenn Läsionen der weißen Substanz ein Prädiktor für die Entwicklung der HIV assoziierten Enzephalopathie sind, und dieser Nachweis vor Beginn der klinischen Symptomatik möglich ist, kann dieses die Behandlung von Patienten mit HIV maßgeblich beeinflussen. Von neunzehn HIV-positiven Männer wurden Magnetresonanztomografien mit DTI, FLAIR (fluid attenuated inversion recovery), T1 und T2 gewichteten Bildern angefertigt. Die mittels DTI gewonnen dreidimensionalen Ganzkopf…