Reversibles Opsoklonus-Myoklonus-Syndrom bei Hyperglykämie und Normoosmolarität
S Troll, W Dietrich, T Schrauzer, S John, F Erbguth · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Opsoklonus-Myoklonus-Syndrom (OMS) wird in der Literatur überwiegend als paraneoplastisches Syndrom beschrieben. Seltenere Manifestationen finden sich im Rahmen von Infektionen (z.B. HIV, Hepatitis), Autoimmunerkrankungen (z.B. Zöliakie, Sarkoidose) oder als unerwünschte Medikamentennebenwirkung (z.B. Lithium, Antiepileptika, Amitriptylin). Wenige Kasuistiken beschrieben das Auftreten eines OMS im hyperosmolaren Koma. Erkenntnisse aus der funktionellen Bildgebung legen nahe, dass eine Übererregbarkeit des Nucleus fastigii im Kleinhirn pathophysiologisch eine Rolle spielen könnte. Im Januar 2009 wurde eine 58…