Fallbericht einer Patientin mit einem posteriorem reversiblen Enzephalopathie-Syndrom ohne schwerwiegende Vorerkrankung
P Thun, M Thun, S Presslauer, T Brücke · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das posteriore reversible Enzephalopathie Syndrom (PRES) wurde als eigenständige Erkrankung zum ersten Mal 1996 beschrieben. Es wurde als vasogenes Ödem angesehen das vornehmlich im hinteren Stromgebiet vorkommt und nur die weiße Substanz betrifft. In weiteren Fallberichten konnte aber gezeigt werden, dass dieses vasogene Ödem sowohl die weiße als auch die graue Substanz betreffen kann und nicht nur im hinteren Stromgebiet vorkommt. In der CCT Bildgebung kann es differenzialdiagnostisch nur sehr schwer von anderen Ursachen für ein cerebrales Ödem unterschieden werden. Die MRT- Untersuchung kann aber eine Differe…